Pumpen für die Backwaren Industrie

Der Industriezweig des deutschen Bäckerhandwerk beschäftigt sich mit der Herstellung von Brot oder Brötchen und feinen Backwaren.

Industrielle Brotherstellung

Die Backwarenindustrie ist ein wichtiger Teil der Lebensmittelindustrie. In Deutschland gibt es viele verschiedene Backwaren, die in Supermärkten und Bäckereien verkauft werden. Die meisten Backwaren werden aus Weizenmehl hergestellt, aber auch andere Getreidesorten wie Roggen, Gerste und Hafer werden verwendet. Es gibt auch Backwaren, die aus Reismehl, Sojamehl, Buchweizenmehl oder auch Maismehl und noch vielen weiteren Zutaten hergestellt werden.

Was versteht man unter Backwaren

Backwaren sind gebackene Nahrungsmittel, welche zu einem Großteil aus  Getreide oder Getreideerzeugnissen bestehen. Die verschiedenen Backwaren Arten sind zum Beispiel  Brot, Dauerbackwaren, Feingebäck, Kleingebäck und Teigwaren. Brot gehört zu unseren Grundnahrungsmitteln. Grundsätzlich besteht Brot aus Getreide, Wasser und Hefe.

Es gibt außerdem noch das sogenannte Kleingebäck. Kleingebäck besteht aus klassischem Brotteig und wiegt maximal 250 Gramm. Zu der Rubrik Kleingebäck gehören zum Beispiel Brötchen oder auch jegliches Laugengebäck.

Der Bereich der feinen Backwaren beinhaltet die sogenannten Dauerbackwaren. Dauerbackwaren sind aufgrund ihres geringen Feuchtigkeitsgehaltes länger haltbar. Allgemein bestehen feine Backwaren immer aus 90% Getreidemahlerzeugnisse und 10% Fett und bei Bedarf auch Zucker. Einige Beispiele für Feingebäck sind zum einen Kuchen und Torten und zum anderen auch Waffeln.

Es gibt für die verschiedensten Bedürfnisse Backwaren. Dazu gehören eiweißarme, natriumarme und glutenfreie Brote oder auch Brötchen. Zusätzlich dazu gibt es auch Diabetiker Backwaren, in welchen auf Zuckerzusatz verzichtet oder möglichst gering halten wird.

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Das deutsche Bäckerhandwerk

Der Industriezweig des deutschen Bäckerhandwerk beschäftigt sich mit der Herstellung von Brot oder Brötchen und feinen Backwaren. Feine Backwaren sind zum Beispiel Kuchen, Torten oder Waffeln. Dabei wird in der sogenannten Backstube gebacken. Die Größe der Backstuben variiert sehr stark. Es gibt sowohl klassische kleine Handwerksbetriebe als auch vollautomatisierte Großbäckereien. Diese Art der Brot- und Backwarenherstellung nennt sich Backstraße. Mithilfe eines Bäckermeisters, welcher die gesamte Produktion und Herstellung koordiniert und überblickt, gelangt die Bäckerei zu ihrem Namen.

Das Backhandwerk gehört zu den zulassungspflichtigen Handwerken und muss demnach in der Handwerksrolle eingetragen sein. Deutschlandweit ist es nach wie vor in vielen Betrieben ein traditionelles Handwerk. Jahr für Jahr werden Auszubildende zu Bäckern oder Bäckermeistern ausbildet. Neben dem Bäckermeister gibt es noch die klassisch ausgebildeten Bäcker und die Bäckereifachverkäufer. Die Bäckereifachverkäufer arbeiten an der Theke und verkaufen die Backwaren. Zusätzlich dazu beraten sie gegebenenfalls die Kunden und klären sie über Nährstoffe und die Inhaltsstsoffe auf. Neben klassischen Bäckereien gibt es auch noch die sogenannten Backshops. In Backshops werden vorgefertigte Teigrohlinge aufgebacken. Diese Teigrohlinge werden tiefgefroren aus der jeweiligen produzierenden Bäckerei angeliefert. Diese Art der Bäckerei ist demnach auch nicht in der Handwerksrolle eingetragen und Mitarbeiter brauchen keinerlei Ausbildung.

Es gibt auch Bäckereien welche neben den ganz normalen Backwaren zusätzlich noch kalte oder warme Zwischenmahlzeiten anbieten. Diese Art der Bäckereien zählt dann zu der Bäckereigastronomie. Die Größe der Bäckereien entscheidet ob man sie zur Kategorie der Lebensmittelindustrie oder zum Ernährungshandwerk zählt. Das Ernährungshandwerk fertigt Nahrung und Trinken im nichtindustriellen Wirtschaftszweig. Es gibt die sogenannte Kleinbäckereien. Diese fertigen Backwaren und Gebäck in Handarbeit in ihrer eigenen Backstube. Die gefertigten Backwaren sind lediglich für den eigenen Bedarf und Verkauf gedacht. Mittelständige Bäckereibetriebe produzieren zum Teil automatisiert. Sie haben eine breitere Masse an umliegenden Bäckereibetrieben zu beliefern und mit ihren Backwaren zu versorgen. In Großbäckereien wird fast ausschließlich vollautomatisiert produziert. Dort produzierte Backwaren gehen an Discounter und Supermärkte. Backfabriken produzieren abgepackte Backwaren. Die Produktionsweise ist vollautomatisiert und Handelsketten bringen sie an den Verbraucher. Schließlich gibt es noch die sogenannte Selbstbedienungsbäckerei. Ein Beispiel dafür wäre die deutschlandweite Kette BackWerk.

Die Geschichte der Backwaren Industrie

Brot zählt zu den ältesten kultivierten Nahrungsmitteln. In der Jungsteinzeit wurde das erste Getreide angebaut und verspeist. Die ersten Getreidesorten waren Einkorn und Emmer. Die daraus gewonnenen Körner wurden roh zerkaut. Später kamen schließlich auch die Gerste und das Weizen dazu. Es dauerte eine Weile bis die Menschen au die Idee kamen die Körner zu mahlen und sie mit Wasser zu vermengen. Man sagt, durch einen zufällig auf einem heißen Stein vergessenen Teigklumpen, das erste Brot entstanden ist. Dieses Brot war jedoch hart und nicht vergleichbar mit dem Brot, welches wir heute kennen.

Die Ägypter waren es, welche das erste Brot backten, welches unserem von heute ähnelte. Sie waren es, die die ersten Bäckereien mitsamt Ofen bauten. Der erste Sauerteig hatte einen ähnlichen Ursprung wie das erste Brot während der Steinzeit. Die dabei entstehenden Hefepilze und Milchsäurebakterien bewirken eine ganz natürliche Gärung. Dadurch wird der Teig so fluffig und locker, wie wir ihn heute kennen.

Die heutige industrielle Herstellung des Brotes lässt diese natürliche Gärung künstlich durch Zusatzstoffe entstehen. Das bewirkt eine noch fluffigeren Teig und eine lange Haltbarkeit. Außerdem ist der Zeitaufwand hierbei viel geringer.

Welche Rolle spielen Industriepumpen in der Backwaren Industrie und welche Pumpenarten eignen sich am besten?

In der industriellen Brotherstellung müssen Pumpen problemlos kneten, transportieren und backen können. Der erste Schritt bei der Herstellung vom Brot ist es, die unzerkleinerten Getreidekörner für unseren Magen verdaulich zu machen. Das erreicht man durch das Mahlen der Körner. Vor dem Mahlprozess werden die Getreidekörner sorgfältig gereinigt. Während der Reinigung werden die Körner gesiebt und  mithilfe eines Luftstromes von Staubpartikeln befreit. Gemahlen wird das Mehl in den verschiedensten Mahlgraden. Welcher Mahlgrad gewählt wird, bestimmt die Getreidesorte und auch das gewünschte Endergebnis. Jedoch auch nach dem Mahlen ist das Brot für unseren Magen noch schwer verdaulich. Erst durch das sogenannte Aufschießen während des Backprozesses wird es für uns bekömmlich.

Im Anschluss wird das Mehl mit Backhefe zum Treiben angeregt. Dadurch entsteht Co2, welches dem Teig schnell und einfach eine lockere, fluffige Konsistenz verleiht. Bei Roggenmehl- oder Mischbrotteig wird zusätzlich dazu noch Sauerteig eingesetzt. In manchen Fällen werden noch Fette, Quellmehle, Malzextrakte, Malzzucker oder Eiweißstoffe verwendet. Dadurch verbessert sich dich Backfähigkeit der Brote ohne eine sehr hohe Ruhezeit des Teiges.

Frisch produziertes Brot in der Backwaren Industrie

Deutschlandweit gibt es seit vielen Jahren eine hohe Nachfrage  für frisches Brot und das verlangt eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen. Pumpen und Maschinen für die Bäckerei Industrie müssen problemlos zu warten und zu reinigen sein. Sie müssen die strengen Hygienevorschriften der Lebensmittelindustrie erfüllen und auch im Dauerbetrieb zuverlässig funktionieren können.

Es gilt die hohen Anforderungen, welche Hefeteige mit sich bringt zu erfüllen. Hefeteig ist ein Medium hoher Viskosität und am besten eignen sich hierbei Verdrängerpumpen.

Doch nicht nur beim Pumpen von den Teigen werden Pumpen genutzt. Man verwendet sie ebenfalls zum Beispiel für die Glasur auf Gebäck oder Marmeladen- oder Puddingfüllungen.

Durch die hohen Viskositäten der verschiedenen Fördermedien eignen sich neben unserer Taumelringpumpe auch noch andere Verdrängerpumpen. Die Membranpumpe überzeugt in der Bäckerei Industrie besonders durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Dauerbeanspruchung. Exzenterschneckenpumpen haben einen sehr guten Umgang mit zähen Medien, was besonders für Hefeteige von Bedeutung sein kann. Aber auch Zahnradpumpen, welche durch ihre besonders große Langlebigkeit überzeugen, kommen in Frage.

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